Website erstellen: Kosten in der Schweiz nach Umfang
Den Preis einer Website bestimmen drei Dinge zusammen: der Umfang, wer sie baut und die Plattform. Eine KMU-Website kostet bei Agenturen CHF 5'000 bis 15'000. Freelancer liegen bei CHF 3'000 bis 8'000, Baukästen und Vorlagen-Pakete bei CHF 2'000 bis 5'000.
Die Spannen stützen sich auf öffentlich publizierte Preise Schweizer Anbieter, ausgewertet von beyondweb.ch, Stand Oktober 2026. Die meisten anderen Preisseiten zeigen nur eigene Pakete, ohne Quelle und ohne Datum.
| Baukasten / Vorlage | Freelancer | Agentur | |
|---|---|---|---|
| One-Pager | CHF 500–1'500 | CHF 700–2'200 | CHF 1'000–3'500 |
| KMU-Website | CHF 2'000–5'000 | CHF 3'000–8'000 | CHF 5'000–15'000 |
| Komplexe Website | – | CHF 5'000–15'000 | CHF 10'000–30'000 |
| Stundensatz | – | CHF 110–180 | CHF 120–250 |
Komplex: ab 15 Seiten, mehrsprachig, mit Schnittstellen zu anderen Systemen. Quellen am Ende des Artikels.
Eine Offerte unter CHF 2'000 für eine KMU-Website mit mehreren Seiten liegt sogar unter der Spanne für Baukästen. Fragt in diesem Fall nach, was fehlt. Eine Offerte über CHF 15'000 sollte zeigen, welche Sprachen oder Funktionen den Mehrpreis begründen. Beides kann passen, solange der Umfang klar beschrieben ist.
Was den Preis treibt
Zwei Offerten für «eine Website» beschreiben selten dasselbe. Der Preis folgt dem Aufwand, und der Aufwand steckt in wenigen Posten, die sich klar benennen lassen. Wer sie vor dem ersten Gespräch kennt, beschreibt das eigene Vorhaben genauer und bekommt vergleichbare Offerten.
- Seitenzahl und Struktur Jede zusätzliche Seitenvorlage braucht Konzept, Gestaltung und Umsetzung. Zehn Seiten mit gleichem Aufbau kosten meist weniger als fünf ganz verschiedene.
- Texte und Bilder Liefert ihr Texte und Fotos selbst, sinkt der Aufwand. Schreibt die Agentur die Texte oder organisiert ein Fotoshooting, steigt er deutlich.
- Funktionen Buchung, Shop oder Formulare mit Anbindung an andere Systeme bringen je eigene Planung, Umsetzung und Tests mit.
- Sprachen Jede weitere Sprache vervielfacht Inhalte, Prüfung und Pflege.
- Plattform Baukasten, klassisches Redaktionssystem oder Headless CMS: Die Wahl entscheidet vor allem, wer den Aufbau übernimmt und was jährlich anfällt.
- Gestaltung Eine Vorlage anpassen kostet weniger als ein eigenes Design für eure Marke.
Viele dieser Punkte lassen sich klären, bevor die erste Offerte eintrifft. Wie eine Konzeption Ziele, Zielgruppe und Seitenstruktur festlegt, zeigt der Artikel zur Konzeption einer Website.
Website-Plattform: Aufbau und Folgekosten
Die Plattform bestimmt, wer den Aufbau übernimmt und was danach jedes Jahr anfällt. Drei Grundtypen decken die meisten KMU-Websites ab. In der Offerte steht, auf welcher Plattform die Website läuft. Fragt nach, wer später Texte ändert und wer die Updates macht.
Baukasten: Squarespace kostet laut eigener Preisliste CHF 15 bis 27 pro Monat bei jährlicher Zahlung (Stand August 2026). Hosting, Sicherheits-Updates und Vorlagen sind im Abo enthalten. Wo die Grenzen bei Funktionen und Gestaltung liegen, ordnet der Squarespace-Artikel ein.
Klassisches Redaktionssystem (CMS): Ein CMS wie WordPress ist die Bedienoberfläche, über die ihr Texte und Bilder selbst ändert. Die Software ist kostenlos. Hosting, Updates und Erweiterungen brauchen aber jemanden, der sie betreut.
Headless CMS: Hier sind Inhaltspflege und Darstellung getrennt. Für euch bedeutet das: Gestaltung und Funktionen lassen sich frei planen, dafür kostet der Aufbau mehr. Wann sich das rechnet, zeigt die Seite zur Headless-CMS-Agentur.
Bei Redaktionssystemen hilft es, zwei Phasen zu trennen. Der Aufbau legt fest, welche Inhalte es gibt, wie ihr sie in Formularen erfasst und wie sie aussehen. Er ist der grösste einmalige Aufwand. Im Betrieb pflegt euer Team Seiten, Beiträge und Bilder selbst, ohne Entwickler. Feste Gestaltungsvorgaben schützen dabei das Erscheinungsbild, egal wer schreibt. Für Technik, Updates und Hosting fallen trotzdem jedes Jahr Kosten an.
Der kostenlose CMS Check zeigt, welche Plattform zu euren Anforderungen passt. Er stellt fünfzehn Fragen, dauert rund fünf Minuten und endet mit einer Empfehlung samt Begründung.
Mehrsprachigkeit: der Schweizer Kostenpunkt
Viele Schweizer KMU brauchen ihre Website in zwei oder drei Sprachen. Für diesen Zusatzaufwand gibt es keine belastbare Marktzahl, und eine Schätzung wäre an dieser Stelle nicht ehrlich. Fragt deshalb jeden Anbieter, was jede weitere Sprache kostet und ob die Übersetzung inbegriffen ist. Die Kostentreiber dahinter lassen sich klar benennen.
Erstens die Übersetzung: Fachübersetzer oder KI, geprüft von jemandem, der die Sprache und eure Branche kennt. Zweitens die Struktur: Jede Sprache braucht eigene Adressen und Hinweise an Google, welche Seite zu welcher Sprache gehört. Drittens die Pflege: Ändert ihr einen Text, ändert ihr ihn danach in jeder Sprache.
Mehrsprachigkeit gehört zu den Merkmalen einer komplexen Website, zusammen mit fünfzehn oder mehr Seiten und Schnittstellen zu anderen Systemen. Solche Websites kosten bei Agenturen CHF 10'000 bis 30'000. Plant die Sprachen von Anfang an ein. Eine zweite Sprache nachträglich einzubauen, kostet meist mehr als eine Struktur, die sie von Beginn weg vorsieht.
Laufende Website-Kosten nach dem Start
Mit dem Aufschalten ist die Rechnung nicht abgeschlossen. Domain, Hosting und Pflege fallen jedes Jahr an, und je nach Grösse und Komplexität unterscheiden sie sich stark. Eine einfache Website kostet im Betrieb CHF 300 bis 600 pro Jahr. Darin stecken Hosting sowie Erweiterungen und Updates. Bei komplexen Websites kommt eine Testumgebung dazu, also eine Kopie zum Prüfen von Änderungen. Im Betrieb kosten solche Websites CHF 1'800 bis 3'000 pro Jahr.
Diese Posten gehören in jede Rechnung über mehrere Jahre:
- .ch-Domain Rund CHF 15 pro Jahr. Hostpoint verlangt CHF 15, im ersten Jahr CHF 5. Bei METANET sind es CHF 14.90, im ersten Jahr CHF 4.90 (beide gesehen 28.10.2026).
- Hosting CHF 150 bis 200 pro Jahr. Bei Baukästen steckt es im Abo.
- Baukasten-Abo Squarespace kostet CHF 15 bis 27 pro Monat bei jährlicher Zahlung, Hosting inklusive (Stand August 2026).
- Pflege und Updates Sicherheits-Updates, Backups und kleine Anpassungen. Bei klassischen Redaktionssystemen fallen sie regelmässig an, beim Baukasten übernimmt der Anbieter die Technik.
- Weiterentwicklung Neue Seiten, Funktionen oder Kampagnen. Ein kleines Budget pro Jahr hält die Website aktuell und erspart einen frühen Neubau.
Was KI an den Kosten ändert
KI macht den Bau einer Website schneller und hebt die Qualität. Erste Entwürfe, Textvarianten, Bildideen und Übersetzungen liegen deutlich früher vor. Die gewonnene Zeit fliesst in Gestaltung, Inhalte und Details, die früher das Budget sprengten. Deshalb sind heute auch für KMU Websites möglich, die bisher grossen Unternehmen vorbehalten waren.
Der grösste Unterschied liegt am Anfang. Rapid Prototyping heisst, zuerst einen klickbaren Entwurf der Website zu bauen und erst danach die fertige Website. Am Entwurf prüft ihr Struktur und Gestaltung, bevor die Umsetzung beginnt. Korrekturen kosten in dieser Phase wenig. Strategie, Botschaft und die Wahl der Plattform bleiben Arbeit von Menschen, die euer Geschäft verstehen.
Auch im Betrieb verschiebt KI den Aufwand. Wer die Website mit KI pflegt, gibt Aufträge in Alltagssprache, statt jedes Feld von Hand zu füllen. Das Ergebnis prüft ihr, bevor es online geht.
Ein erster klickbarer Entwurf braucht je nach Umfang wenige Stunden bis zwei Wochen. KI erledigt dabei Routinearbeit, so fliesst die Zeit in Strategie, Botschaft und Design. Weil ihr den Entwurf früh prüft, werden teure Korrekturen nach der Umsetzung seltener.
Webdesign-Preise: Offerten richtig vergleichen
Zwei Offerten lassen sich nur vergleichen, wenn sie dieselbe Leistung beschreiben. Ein tiefer Preis ohne Angaben zu Texten, Sprachen oder Hosting ist kein günstiges Angebot, sondern ein unvollständiges.
Achtet auch auf die Abrechnungsart. Ein Fixpreis legt den Betrag für einen klar beschriebenen Umfang fest. Bei Abrechnung nach Aufwand zahlt ihr die effektiven Stunden, bei Agenturen CHF 120 bis 250 pro Stunde. Diese Punkte sollten in jeder Offerte stehen:
Fehlt ein Punkt, fragt nach. Die Antwort sagt oft mehr über die Zusammenarbeit als der Preis selbst.
Nur den Erstellungspreis vergleichen. Eine günstige Website mit teurem Unterhalt kann über mehrere Jahre mehr kosten als eine teurere mit tiefen laufenden Kosten. Rechnet Aufbau und Betrieb deshalb für mindestens drei Jahre zusammen.
Wann eine günstige Website reicht – und wann nicht
Eine günstige Website ist kein Fehler, wenn sie zur Aufgabe passt. Zwei typische Situationen zeigen, wo die Grenze liegt.
Ein kleiner Handwerksbetrieb will vor allem in der Region gefunden werden und Anfragen per Telefon bekommen. Eine Seite mit Leistungen, Fotos von Arbeiten und Kontakt reicht dafür. Ein One-Pager vom Baukasten oder Freelancer kostet laut der Tabelle oben CHF 500 bis 2'200.
Ein Treuhandbüro berät seine Kundschaft auf Deutsch, Französisch und Englisch und will Erstgespräche online buchen lassen. Drei Sprachen und eine Buchungsanbindung heben das Vorhaben über eine einfache KMU-Website hinaus. Umfasst die Website zudem fünfzehn oder mehr Seiten, gilt sie als komplex. Solche Websites kosten bei Agenturen CHF 10'000 bis 30'000. Hier lohnt sich eine Plattform, die Sprachen und Buchung von Anfang an vorsieht.
Lasst ihr die Website lieber bauen, zeigt die Seite Website erstellen lassen, wie Noevu dabei vorgeht.
Meine Empfehlung: Beschreibt vor der ersten Offerte auf einer halben Seite, was die Website in zwei Jahren können muss. Dazu gehören Sprachen, Funktionen und die Frage, wer sie pflegt. Mit diesem Blatt werden Offerten vergleichbar, und der Preis folgt eurem Ziel.
Fazit
Die Kosten für eine Website liegen in der Schweiz weit auseinander, und das hat Gründe. Umfang, Sprachen und Funktionen bestimmen den Preis zusammen mit der Frage, wer baut und auf welcher Plattform. Die Spannen in der Tabelle zeigen mit Quelle und Datum, wo ein Preis im Markt liegt.
Liegen eure Offerten weit auseinander, legt sie nebeneinander und geht die Checkliste oben Punkt für Punkt durch. Fehlt ein Posten, fragt nach. Rechnet danach Aufbau und Betrieb für drei Jahre zusammen. So zeigt sich, welcher Preis zu eurem Vorhaben passt.
Steht eure Website schon, prüft zuerst den Bestand. Stimmen Struktur und Inhalte noch und fehlt vor allem ein frischer Auftritt oder eine kürzere Ladezeit? Dann ist eine gezielte Überarbeitung oft günstiger als ein Neubau.

In einem kurzen Gespräch klären wir gemeinsam Umfang, Sprachen und Plattform. Danach liegt eine schriftliche Fixpreis-Offerte vor, mit allen Posten für Aufbau und Betrieb.
Häufig gestellte Fragen
Wie hoch sind die Kosten für eine Website in der Schweiz?
Eine KMU-Website kostet bei Schweizer Agenturen CHF 5'000 bis 15'000. Freelancer verlangen CHF 3'000 bis 8'000, Baukästen und Vorlagen-Pakete CHF 2'000 bis 5'000. Ein One-Pager beginnt bei CHF 500. Komplexe, mehrsprachige Websites mit Schnittstellen kosten bei Agenturen CHF 10'000 bis 30'000. Die Spannen stützen sich auf öffentlich publizierte Preise Schweizer Anbieter, Stand Oktober 2026.
Was kostet eine Website pro Monat?
Eine einfache Website kostet im Betrieb CHF 300 bis 600 pro Jahr, umgerechnet rund CHF 25 bis 50 pro Monat. Komplexe Websites mit Testumgebung liegen bei CHF 1'800 bis 3'000 pro Jahr. Ein Baukasten wie Squarespace kostet CHF 15 bis 27 pro Monat bei jährlicher Zahlung, Hosting inklusive (Stand August 2026). Dazu kommt die .ch-Domain für rund CHF 15 pro Jahr.
Was kostet eine Website bei Noevu?
Eine Website bei Noevu startet ab etwa CHF 8'500, je nach Umfang, Sprachen und Funktionen. Eine Website mit Headless CMS, also einem eigenen Redaktionssystem wie Payload oder Sanity, beginnt ab etwa CHF 12'000. Für Betrieb, Hosting und Pflege rechnet ihr bei Noevu mit etwa CHF 125 bis 500 pro Monat. Noevu baut mehrseitige Websites, die Anfragen bringen sollen. Für einen einfachen One-Pager reicht oft ein Baukasten. Den verbindlichen Preis legt eine schriftliche Fixpreis-Offerte fest. Den Ablauf zeigt die Seite Website erstellen lassen.
Wie hoch ist der Stundensatz einer Webagentur in der Schweiz?
Schweizer Webagenturen verrechnen CHF 120 bis 250 pro Stunde, Freelancer CHF 110 bis 180 (Stand Oktober 2026). Der Stundensatz allein sagt wenig über den Gesamtpreis. Aussagekräftiger ist, wie viele Stunden eine Offerte für welchen Umfang ansetzt. Bei einem Fixpreis trägt die Agentur das Risiko, wenn der Aufwand höher ausfällt als geplant.
Lohnt sich ein Baukasten statt einer Agentur?
Ein Baukasten lohnt sich für einfache Websites mit wenigen Seiten, wenn ihr Zeit für Aufbau, Texte und Bilder habt. Squarespace kostet CHF 15 bis 27 pro Monat bei jährlicher Zahlung (Stand August 2026). Für die Wahl zählt vor allem, wer die Website aufbaut und ob Struktur, Texte und SEO von Beginn weg stimmen müssen. Eine Agentur kann auch eine Baukasten-Website aufsetzen, die ihr danach selbst pflegt. Wie das bei Squarespace aussieht, zeigt die Seite Squarespace Agentur.
Kann ich meine Website mit KI selbst erstellen?
Für einfache Websites ja. Baukästen und KI-Werkzeuge erstellen in kurzer Zeit einen ersten Entwurf mit Texten und Bildern. Strategie und Botschaft nimmt euch KI aber nicht ab. Begleitung beim Aufbau lohnt sich, wenn Struktur, Texte und SEO von Beginn weg stimmen müssen. Die Pflege könnt ihr danach mit KI erledigen, wie der Artikel Website mit KI pflegen zeigt.
Wie lange dauert der Bau einer Website?
Bei Noevu gehen die meisten Websites nach acht bis zehn Wochen online. Das Tempo hängt vor allem an der Anzahl Seiten und Sprachen und daran, wie rasch Texte und Bilder bereitstehen. Mehr dazu auf der Seite Website erstellen lassen.
Quellen
- Kosten einer Website in der Schweiz: Spannen aus öffentlich publizierten Preisen und Marktübersichten, aktualisiert am 11.10.2026; erste Auswertung von 161 Agenturen, 36 mit konkreten Preisenbeyondweb.ch
- Preise für .ch-Domains, gesehen am 28.10.2026Hostpoint
- Preise für .ch-Domains, gesehen am 28.10.2026METANET
- Preise und Abos, Stand August 2026Squarespace





