Ein Headless CMS ist die flexible Alternative zu Baukästen wie Squarespace oder klassischen Systemen wie WordPress. Inhalte werden einmal strukturiert erfasst und erscheinen dann überall: auf der Website, in einer App oder im Newsletter. Welches System eure Branche verlangt, empfehlen wir unabhängig. Wir bauen auf, ihr pflegt selbst.
Was ein Headless CMS möglich macht
Dank integrierter Mehrsprachigkeit, Rollen, KI-Funktionen und flexibler Erweiterungen eignet es sich für ein breites Einsatzgebiet. Ein Headless CMS wächst mit, ohne dass die Website neu gebaut werden muss.
Welches ist das passende Headless CMS für eure Situation?
Jede Systemseite zeigt Einsatzfall, Beleg, Frontend-Kombination sowie Lizenz und Datenort.
Sanity CMS
Passt, wenn euer Team direkt auf der Seite bearbeitet und KI-Funktionen im Alltag zählen. Der Aufbau geht schnell; typisch für Tech-Firmen und Dienstleister mit viel Content.
Zur Sanity-Seite
Payload CMS
Passt, wenn Daten auf eurem Server bleiben und die Website eigene Anwendungslogik braucht — Rechner, Antragsstrecken oder Kundenportale, wie sie Technik- und Handwerksbetriebe brauchen.
Zur Payload-Seite
Strapi CMS
Passt, wenn Rollen und Rechte ohne Entwickler änderbar sein sollen: Strapi stellt sie in der Oberfläche ein. Oder wenn eine Strapi-Installation schon läuft und weitergeführt wird.
Zur Strapi-SeiteWas die drei Systeme unterscheidet
Alle drei lassen sich über Schnittstellen mit KI-Werkzeugen steuern. Der Unterschied liegt bei Datenort, Redaktionserlebnis und Betriebsmodell.
| Sanity CMS | Payload CMS | Strapi 5 | |
|---|---|---|---|
| Datenort | In Sanitys Cloud, EU-Region wählbar | Auf eurem Server, auch in der Schweiz | Auf eurem Server, auch in der Schweiz |
| Redaktionserlebnis | Bearbeiten direkt auf der Seite, KI-Funktionen im Studio | Aufgeräumte Oberfläche mit Live-Vorschau | Rollen und Freigaben für Redaktionsteams |
| Betriebsmodell | Inhaltsdatenbank betreibt Sanity, Studio und Website über das Service-Paket | Selbst gehostet, Betreuung über das Service-Paket | Selbst gehostet, Betreuung über das Service-Paket |
| Lizenz | Studio offen, Backend proprietär | Open Source, MIT-Lizenz | Open Source, Community Edition |
| Frontend | Astro oder Next.js | Astro oder Next.js | Astro oder Next.js |
Von Typo3 zu Headless
Sozialversicherungen, Verbände und öffentliche Institutionen lösen gewachsene Typo3-Seiten ab, sobald Updates mehr kosten als ein Neuaufbau. Der Weg ist immer derselbe: Inhalte auslesen, in die neue Struktur übertragen, Redaktion gibt frei. KI übernimmt die Übertragung, das Team prüft nur noch. Die neue Struktur folgt Lebenssituationen statt dem Organigramm: Wer etwas sucht, sucht nach seiner Lage, nicht nach der zuständigen Abteilung.
Gebaut von Noevu, gepflegt von den Teams
Payload CMS Vorsorgestiftung in der Gebäudetechnik
Vorsorgestiftung für das Gebäudetechnik-Gewerbe: Vorruhestandsmodell ab 60, gemeinsam mit dem GAF. Interaktives Rentenberechnungstool, 118 durchsuchbare Fragen und dreisprachige Inhalte auf Payload, auf einem Schweizer Server.
Zur Case Study VRM
Payload CMS Krypto-Investment: Payload
Anlageplattform mit Kundenkonten, Kursdaten und mehrsprachigen Inhalten in einem System. Live, auf einem Server, den der Anbieter bestimmt.
Strapi 5 CMS Sozialversicherung: AHV AIHK
Von der gewachsenen Typo3-Seite zu Strapi mit Rollen und Freigaben für das Redaktionsteam. Struktur nach Lebenssituationen statt Organigramm.
Zur Case Study AIHK
Sanity CMS Cybersecurity: Sanity
Sicherheitsanbieter, dessen Team Inhalte direkt auf der Seite bearbeitet und mit KI-Funktionen im Studio schnell publiziert.
Vorne Astro oder Next.js, dahinter euer System
Die sichtbare Website entsteht mit Astro oder Next.js — bei Sanity und Payload nach Wahl, bei Strapi mit Astro. Beide liefern fertige Seiten aus; die Website bleibt darum auch mit hundert Seiten schnell. Welcher Weg zu euch passt, zeigt die Übersicht zum Website erstellen lassen.
Was ihr bei Noevu immer bekommt
Design Individuelles Design statt Vorlage
Raster, Farben und Schrift entstehen für eure Marke und bleiben danach vorgegeben — das Erscheinungsbild bleibt konsistent, egal wer schreibt.
Tempo Fertige Seiten, schnell geladen
Fertig ausgelieferte Seiten statt Rendern im Browser: schnell und suchmaschinenfreundlich, auch unterwegs auf dem Handy.
Sprachen Mehrsprachig von Anfang an
Deutsch, Französisch, Italienisch oder Englisch aus einer Oberfläche, mit sichtbarem Übersetzungsstand.
Datenhoheit Schweizer Server, wenn nötig
Payload und Strapi laufen auf eurer eigenen Infrastruktur; Sanity speichert in der EU-Region. Ihr entscheidet, was eure Branche verlangt.
Betrieb Euer Team pflegt selbst
Nach dem Aufbau braucht ihr keine Entwickler mehr: Seiten, News, Bilder und Übersetzungen pflegt die Redaktion mit Vorschau.
Service Anpassungen sind inbegriffen
Kleinere Änderungen und Weiterentwicklungen decken die Service-Pakete ab. Die Systeme werden proaktiv und KI-gestützt überwacht.
In vier Schritten zu eurem Headless CMS
Zuhören, ordnen, empfehlen.
Am Anfang stehen eure Anforderungen. Drei Fragen ordnen den Entscheid: wo die Daten liegen müssen, wer die Inhalte pflegt und welche Abläufe dazukommen. Daraus folgt die Empfehlung für Sanity, Payload oder Strapi — mit Begründung, damit ihr den Entscheid nachvollziehen könnt. Dazu gehört eine schriftliche Fixpreis-Offerte.
Sehen, was entsteht — vor der Unterschrift.
Aus euren Inhalten entsteht die Struktur: welche Seitentypen, welche Felder, welche Sprachen. Parallel dazu wächst eine klickbare Vorschau der Website, echt gebaut und im Browser bedienbar. Ihr seht, was eure Kunden sehen werden, und entscheidet auf dieser Grundlage. Die Vorschau steht vor der Unterschrift, nicht danach.
Aufbauen und Inhalte übernehmen.
Nun entstehen Redaktionsoberfläche, Design-Rahmen und die sichtbare Website in Astro oder Next.js. Bestehende Inhalte übernimmt KI aus dem alten System in die neue Struktur, bis hin zur kompletten Webseite — das Team gibt nur noch frei. Im selben Schritt entstehen die Funktionen darum herum: eine Suche über FAQ und Merkblätter, Formulare, Rechner, PDF-Generierung oder ein Terminkalender.
Euer Team übernimmt.
Nach einer kurzen Einführung pflegt euer Team Beiträge, Seiten, Bilder und Übersetzungen selbst — im Design-Rahmen, der das Erscheinungsbild schützt. Hosting, Updates und Sicherheit laufen über das Service-Paket, kleinere Anpassungen und Weiterentwicklungen sind darin ohne Zusatzbudget abgedeckt. Eine KI-gestützte Überwachung meldet Probleme, bevor sie jemand bemerkt.
Das passende Headless CMS für euer nächstes Projekt.
Sanity, Payload oder Strapi: Welches System zu Daten, Team und Budget passt, klärt ein Gespräch von 30 Minuten. Danach folgen eine Empfehlung mit Begründung und eine schriftliche Fixpreis-Offerte.
Hammer — ich freue mich sehr, die Seite sieht genial aus. Nach einer intensiven und ausgesprochen produktiven Zusammenarbeit läuft alles rund; die neue Webseite präsentiert die Stiftung modern und zugänglich. Herzlichen Dank für den enormen Effort — sehr geschätzt.
Fachwissen zu Headless CMS, Sanity, Payload und Strapi.
Vergleiche, Kosten und Erfahrungen aus Projekten — für KMU, die ihr Redaktionssystem bewusst wählen.
Antworten auf häufige Fragen zu Headless CMS:
Was ist ein Headless CMS in einem Satz?
Ein Headless CMS verwaltet Inhalte getrennt von der Website, die sie anzeigt. Texte und Bilder liegen strukturiert im Redaktionssystem; Website, App oder Newsletter holen sie über eine Schnittstelle ab. Für euch heisst das eine Quelle für alle Kanäle, eine schnelle Website und Eingabemasken, die zu euren Abläufen passen. Die Hintergründe erklärt der Artikel Headless CMS: Was sinnvoll ist, was nicht und welches System zu euch passt.
Für wen lohnt sich ein Headless CMS nicht?
Für kleine Websites mit wenigen Seiten und ein paar Änderungen pro Jahr. Der Aufbau eines Headless-Systems ist Agenturarbeit und kostet mehr als ein Baukasten: Inhaltsstruktur, Eingabemasken und die sichtbare Website entstehen eigens für euch. Rechnet sich das bei eurer Grösse nicht, passt ein Baukasten besser; wann das der Fall ist, zeigt die Squarespace-Seite. Der technische Hintergrund eures Teams spielt für den Entscheid keine Rolle. Den Alltag mit Beiträgen, Seiten und Bildern übernimmt es nach dem Aufbau in jedem der drei Systeme selbst.
Wer pflegt die Inhalte im Alltag?
Euer Team. Nach dem Aufbau arbeitet die Redaktion in einer Oberfläche im Browser: Seiten anlegen, Texte ändern, Bilder hochladen, Übersetzungen freigeben. Der Design-Rahmen ist vordefiniert, darum bleibt das Erscheinungsbild konsistent, egal wer schreibt — ein Schutz, kein Mangel. Auch mehrsprachige Websites pflegt die Redaktion selbst: Jede Sprache hängt am selben Dokument und wird einzeln freigegeben. Kleinere Anpassungen und Weiterentwicklungen am Aufbau sind im Service-Paket ohne Zusatzbudget abgedeckt.
Wo liegen die Daten?
Je System anders. Payload und Strapi laufen auf einem Server, den ihr bestimmt — auch in der Schweiz. Ob das ein eigener Server ist oder einer bei einem Schweizer Hoster, entscheidet ihr. Sanity speichert die Inhalte in seiner eigenen Cloud, die EU-Region ist wählbar; für das Schweizer Datenschutzgesetz gilt die EU als Gebiet mit angemessenem Schutzniveau. Ist der Datenstandort Schweiz Pflicht, etwa bei Vorsorge- oder Gesundheitsdaten, fällt die Wahl auf Payload oder Strapi.
Was kostet der Aufbau grob?
Ab etwa CHF 12'000 für eine Website mit eigenem Inhaltsmodell, Redaktionsoberfläche und sichtbarer Seite; der Preis hängt von Umfang, Sprachen und Anbindungen ab. Dazu kommen Hosting und das Service-Paket für Betrieb, Updates und kleinere Anpassungen. Payload und Strapi sind in der Grundversion lizenzfrei, bei Sanity kann je nach Nutzerzahl eine Lizenz dazukommen. Verbindlich wird es mit einer schriftlichen Fixpreis-Offerte nach dem Erstgespräch.

