CMS-Evaluation

Welches CMS passt zu eurer Website?

Fünfzehn Fragen zu eurer Website, rund fünf Minuten. Danach eine Empfehlung für eines von vier Systemen — mit den Gründen, die dahinterstehen.

Test starten
Der Squarespace-Editor mit Live-Vorschau einer Noevu-Website: Inhalte werden direkt in der Seitenansicht bearbeitet

Squarespace

Ausgereifter Baukasten zum Selbermachen. Günstig, schnell online, Updates inklusive — die Freiheit endet dort, wo Spezialanforderungen anfangen: eigenes Design, Mehrsprachigkeit, eigene Daten.

Eine überladene WordPress-Bearbeitungsansicht mit Page-Builder, überlappenden Panels und vielen Modulen auf engem Raum

WordPress

Das verbreitetste System: für fast alles gibt es ein Plugin. Dafür bleibt die Wartung dauerhaft bei euch, die Redaktion wird schnell unübersichtlich, und Mehrsprachigkeit fehlt ab Werk.

Die Payload-Verwaltungsoberfläche: links die Navigation, daneben die Übersicht mit Kacheln für Seiten, News, FAQ, Medien und Benutzer

Payload

Ein modernes Headless-System mit einfacher Oberfläche. Es trägt auch ganze Anwendungen mit Konten und Rollen und läuft auf eurem eigenen Server, auf Wunsch in der Schweiz.

Das Sanity-Studio der Noevu-Demo APEX: links die Live-Vorschau der Seite, rechts die Felder des Produkts

Sanity

Ein weit entwickeltes Headless-System: Live-Bearbeitung, mehrere Personen gleichzeitig am selben Text, KI eingebaut. Strukturierte Inhalte für viele Sprachen und Kanäle.

Kurz zu euch — dann geht es los Kurz zu euch — dann geht es los

Vier Angaben, damit die Empfehlung am Schluss zu euch spricht. Branche und Grösse verändern das Ergebnis nicht, sie machen es im Gespräch brauchbar.

Mitarbeitende
Wer baut die Seite, und wer ändert sie später? Wer baut die Seite, und wer ändert sie später?
  • Ihr richtet alles selbst ein und haltet es selbst am Laufen. Dafür braucht es ein System, das ohne Technikwissen funktioniert. Das schliesst vieles aus, bringt euch aber am schnellsten online.

  • Den Aufbau macht jemand anderes, danach seid ihr dran. Entscheidend ist dann, wie viel ihr ohne Hilfe verändern könnt: nur Texte und Bilder oder auch neue Seiten und Bausteine.

  • Ihr pflegt Inhalte, alles Technische bleibt bei einer Agentur. Die Einfachheit beim Einrichten zählt dann kaum noch, wichtiger wird, wie weit das System später mitwachsen kann.

Wie viele Leute pflegen die Inhalte? Wie viele Leute pflegen die Inhalte?
  • Wenn niemand bei euch selbst Inhalte ändert, spielt der Editor keine Rolle. Diese Antwort verschiebt das Ergebnis nicht.

  • Für eine Person zählt, wie schnell sie sich zurechtfindet. Rollen, Freigaben und gleichzeitiges Arbeiten braucht sie nicht.

  • Ab zwei Leuten wird wichtig, dass jede ihren Teil ändern kann, ohne die Seite einer anderen zu verschieben. Das gelingt leichter, wenn Inhalte in Feldern stehen statt frei auf der Seite.

  • Mehrere Leute gleichzeitig brauchen feste Felder statt frei verschiebbarer Layouts, sonst verrutscht früher oder später etwas. Das können Redaktionssysteme, Baukästen weniger.

Wie viele Seiten hat die Website? Wie viele Seiten hat die Website?

Umfang und Rhythmus zählen getrennt — viele Seiten, die selten wechseln, sprechen für etwas anderes als wenige, die dauernd wechseln.

  • Bei wenigen Seiten lohnt sich viel Struktur noch nicht. Ihr pflegt jede Seite einzeln, und das bleibt überschaubar.

  • Ab etwa zehn Seiten beginnt Wiederverwendung zu zählen: ein Baustein, einmal geändert, ändert sich überall statt auf jeder Seite von Hand.

  • Bei vielen Seiten werden Navigation, Übersichten und Querverweise zur eigentlichen Arbeit. Dann zählt, ob das System sie selbst zusammenstellt oder ihr sie von Hand pflegt.

Wie oft ändert sich daran etwas? Wie oft ändert sich daran etwas?
  • Was selten geändert wird, braucht kein System, das Ändern besonders leicht macht. Dann zählt eher, was Aufbau und Betrieb kosten.

  • Wer monatlich ändert, arbeitet oft genug im System, dass sich eine Einarbeitung lohnt, und selten genug, dass es keine Werkzeuge für viele Beteiligte braucht.

  • Wer wöchentlich ändert, arbeitet in der Website statt an ihr. Dann zählt jeder Klick, den der Editor spart, und ob ihr seht, wie die Seite aussieht, während ihr schreibt.

Was muss die Seite ausser Inhalten noch können? Was muss die Seite ausser Inhalten noch können?

Mehrfachauswahl. Gefragt ist, was ihr braucht — ob es dafür eine Alternative gäbe, beurteilen wir.

  • Gemeint sind Formulare, die mehr tun als Nachrichten verschicken: Felder, die je nach Antwort erscheinen, Berechnungen oder mehrere Schritte. Einfache Kontaktformulare können alle Systeme.

  • Gemeint ist, dass die Website Adressen sammelt, Newsletter verschickt oder Abläufe auslöst. Manche Systeme bringen das mit, bei anderen hängt es an Zusatzwerkzeugen.

  • Gemeint ist ein kleiner Verkauf neben den Inhalten, nicht ein Onlineshop als Geschäft. Das bringen manche Systeme ab Werk mit, andere lösen es über einen Shop-Dienst daneben.

  • Kundenkonten oder ein Mitgliederbereich machen aus der Website eine Anwendung: Menschen melden sich an und sehen, was nur für sie bestimmt ist. Hier trennen sich die Systeme deutlich.

  • Gemeint ist eine Verbindung zu einem Werkzeug, das ihr schon nutzt, etwa CRM, Buchhaltung oder Buchungssystem. Wie gut das geht, hängt davon ab, wie offen das System für Schnittstellen ist.

  • Gemeint sind eigene Datensätze, die die Website speichert, verrechnet oder auswertet, mehr als Texte und Bilder. Das braucht ein System mit eigener Datenbank und Logik dahinter.

Wie viele Sprachen? Wie viele Sprachen?
  • Eine Sprache unterscheidet die Systeme nicht. Diese Antwort verschiebt das Ergebnis nicht.

  • Zwei Sprachen mit denselben Inhalten sind überall machbar, aber nirgends gratis. Es zählt, ob Übersetzung eingebaut ist oder über ein Zusatzwerkzeug läuft.

  • Mehrere Sprachen mit eigenen Inhalten brauchen Mehrsprachigkeit im Kern des Systems: jede Sprache mit eigenen Seiten, Adressen und Freigaben. Nachgerüstet wird das schnell zur Dauerbaustelle.

Soll die Seite aussehen wie ihr? Soll die Seite aussehen wie ihr?
  • Eine gute Vorlage ist schnell online und sieht ordentlich aus, nur eben nicht unverwechselbar nach euch. Wer damit zufrieden ist, spart sich den Eigenbau.

  • Ein eigenes Design heisst: Die Seite folgt eurem Auftritt, nicht den Möglichkeiten einer Vorlage. Dafür braucht es ein System, das Gestaltung frei umsetzen lässt.

Was soll in fünf Jahren noch möglich sein? Was soll in fünf Jahren noch möglich sein?

Mehrfachauswahl. Nichts angekreuzt heisst: keines dieser Gewichte zählt.

  • Gemeint ist, dass ihr später Anbieter oder Hosting wechseln könnt, ohne von vorn zu beginnen. Bei Mietplattformen bleibt die Seite dort, bei offenen Systemen zieht sie mit.

  • Gemeint sind Sonderlösungen, die in fünf Jahren noch laufen, auch wenn das System sich weiterentwickelt. Auf gemieteten Plattformen und bei vielen Erweiterungen bricht so etwas leichter.

  • Gemeint ist ein KI-Assistent von aussen, der eure Inhalte über eine Schnittstelle liest und ändert. Nicht die KI-Hilfe beim Schreiben, die kommt später in einer eigenen Frage.

Soll euch beim Schreiben eine KI im System selbst helfen? Soll euch beim Schreiben eine KI im System selbst helfen?
  • Ohne diesen Wunsch verschiebt die Frage nichts.

  • Gemeint ist KI direkt im Editor: Textvorschläge, Übersetzungen, Varianten, ohne Umweg über ein anderes Werkzeug. Manche Systeme bringen das mit, bei anderen muss es eingebaut werden.

  • Wenn KI fester Teil eurer Arbeit sein soll, zählt, ob sie ab Werk im Editor steckt oder nachgerüstet werden muss. Gemeint ist Hilfe beim Schreiben, nicht der Zugriff anderer Programme auf eure Inhalte.

Budget für Aufbau und Begleitung? Budget für Aufbau und Begleitung?
  • Ohne Budget für Aufbau und Begleitung bleibt nur, was ihr selbst einrichten könnt. Das ist ein ehrlicher Weg, er grenzt die Auswahl aber stark ein.

  • Gemeint ist das Budget für den Aufbau, nicht der laufende Betrieb. Ein kleines Budget spricht für ein System, das viel fertig mitbringt statt viel eigens gebaut.

  • Ist der Aufbau bezahlt, zählt, welches System danach am meisten trägt. Der Unterschied zeigt sich meist nicht im ersten Jahr, sondern wenn die Anforderungen wachsen.

Braucht ihr abgestufte Rechte für verschiedene Rollen? Braucht ihr abgestufte Rechte für verschiedene Rollen?
  • Ohne abgestufte Rechte verschiebt diese Frage nichts.

  • Ein paar Rollen heisst etwa: die einen schreiben, andere geben frei, jemand verwaltet. Das können die meisten Redaktionssysteme, Baukästen nur eingeschränkt.

  • Fein abgestuft heisst: Ihr legt fest, wer welche Bereiche oder sogar einzelne Felder sehen und ändern darf. Das braucht ein System, in dem Rechte frei definierbar sind.

Wie wichtig sind Ladezeit und Auffindbarkeit — in Suchmaschinen und in KI-Antworten? Wie wichtig sind Ladezeit und Auffindbarkeit — in Suchmaschinen und in KI-Antworten?
  • Ohne besonderen Anspruch an Ladezeit und Auffindbarkeit verschiebt diese Frage nichts.

  • Ladezeit und saubere Auszeichnung entscheiden mit, ob euch Suchmaschinen und KI-Antworten finden. Es zählt, wie viel Einfluss ihr darauf habt, was die Seite ausliefert.

  • Wenn ihr von Sichtbarkeit lebt, zählt jede Zehntelsekunde und jede Auszeichnung. Verlässliche Spitzenwerte gibt es nur mit einem eigenen Frontend, über das ihr volle Kontrolle habt.

Wo dürfen eure Daten liegen? Wo dürfen eure Daten liegen?

Diese Frage schlägt die Punktzahl: Systeme, die eure Vorgabe nicht erfüllen, fallen weg.

Verkauft ihr über die Seite? Verkauft ihr über die Seite?
Braucht ihr TWINT? Braucht ihr TWINT?
Über euch Über euch

Zwei Angaben zu eurer heutigen Website und wohin die Empfehlung gehen soll. Nichts davon verändert das Ergebnis.

Womit läuft eure Website heute?
Warum macht ihr den Test?

An diese Adresse schicken wir euer Testresultat.

Sprechen wir kurz darüber? Sprechen wir kurz darüber?

Fünfzehn Minuten, kostenlos, ohne Angebot danach. Ihr könnt auch gleich weiter zum Ergebnis.

Squarespace WordPress Payload Sanity
Editor Baukasten, jeder verschiebt alles Seitenbaukasten je nach Theme Felder und Rollen, Live-Vorschau Felder, Live-Editor, KI-Hilfe
Datenhaltung USA, Inhalte exportierbar Server eurer Wahl Server eurer Wahl, auch Schweiz Content Lake in der EU
Anwendungslogik Mitgliederbereich, sonst nichts Über Plugins, umständlich Konten, Rollen, eigene Daten Inhaltsspeicher, Logik daneben
Betrieb Abo, Updates automatisch Updates und Plugins pflegen Eigener Server, eigene Upgrades Backend bleibt ohne Zutun aktuell
Design Vorlagen, begrenzt anpassbar Themes, Plugins drücken durch Frei, eigenes Frontend Frei, eigenes Frontend
Sprachen Nur über Weglot, teuer WPML, dauerhafte Wartungslast Lokalisierung eingebaut Eingebaut, Übersetzung im Studio
Pflegekosten Abo pro Monat Wartung, Plugins, Sicherheit Server plus Betreuung Sitze plus Betreuung

Stand September 2026. Die Zeilen sind die Kriterien, nach denen der Test rechnet.

Unsicher, was euer Ergebnis für euch heisst?

Fünfzehn Minuten genügen, um die Empfehlung an eurem Fall durchzugehen — ohne Angebot im Anschluss.

Neue Homepage Projekte & Ressourcen

Erfolgreiche Website-Projekte aus der Praxis.

Häufig gestellte Fragen

Was kostet die CMS-Evaluation?

Nichts. Der Test läuft im Browser, das Ergebnis erscheint sofort, und es folgt keine Rechnung.

Wie lange dauert der Test?

Fünfzehn Fragen, ungefähr fünf Minuten. Die Fragen zu eurer Firma stehen am Schluss und ändern das Ergebnis nicht.

Was geschieht mit unseren Angaben?

Sie gehen per E-Mail an uns und bleiben dort. Kein Verkauf an Dritte, kein Newsletter ohne euer Zutun. Der teilbare Ergebnis-Link enthält nur eure Antworten, keinen Namen und keine Adresse.