Welche Alternativen WordPress 2026 ersetzen können: der Überblick
WordPress läuft heute auf 39,6% aller Websites weltweit. Anfang 2025 waren es laut W3Techs noch 43,6%. Auch unter den Websites mit erkennbarem CMS sinkt der Anteil, innert eines Jahres von 60,7% auf 58,3%. Wer wechselt, nennt meist dieselben Gründe: Plugin-Updates, Wartung und Sicherheitslücken kosten Zeit, die im Tagesgeschäft fehlt.
Die Tabelle ordnet die elf wichtigsten WordPress-Alternativen nach Typ, Einsatzzweck und Kostenmodell. Die beste Alternative zu WordPress ist die, die zum Zweck eurer Website passt.
| Typ | Ideal für | Kostenmodell | Lernkurve | |
|---|---|---|---|---|
| 1. Squarespace | Baukasten | Dienstleister, kleine Websites | Abo, Hosting inklusive | Niedrig |
| 2. Wix Studio | Baukasten | Agenturen, Freelancer, KMU | Abo, Gratis-Plan mit Werbung | Niedrig |
| 3. Webflow | Baukasten | Design-Teams, Agenturen | Abo, Gratis-Plan zum Testen | Mittel bis hoch |
| 4. Framer | Baukasten | Landingpages, Kampagnen | Abo, Gratis-Plan | Mittel |
| 5. Jimdo | Baukasten | Selbständige, Kleinstbetriebe | Abo, Gratis-Plan | Niedrig |
| 6. Shopify | Shop-System | Online-Shops | Abo | Niedrig |
| 7. Ghost | Publishing | Blogs, Newsletter | Abo oder Open Source | Niedrig bis mittel |
| 8. TYPO3 | Open-Source-CMS | Grosse, mehrsprachige Websites | Software gratis, Hosting und Agentur | Hoch |
| 9. Drupal | Open-Source-CMS | Portale mit vielen Inhaltstypen | Software gratis, Hosting und Entwicklung | Hoch |
| 10. Joomla | Open-Source-CMS | Vereine, Communities | Software gratis, Hosting separat | Mittel |
| 11. Headless CMS mit Astro | Individuelle Website | Wachsende KMU, viele Inhalte | Aufbau einmalig, Betrieb günstig | Aufbau durch Agentur, Pflege einfach |
Einordnung aus Projekterfahrung, Stand Oktober 2026. Abo-Preise ändern sich laufend und stehen beim jeweiligen Anbieter.
Für die meisten Schweizer KMU läuft die Wahl auf eine von drei Richtungen hinaus. Kleine Websites mit wenigen Seiten sind auf einem Baukasten wie Squarespace oder Wix am einfachsten zu betreiben. Online-Shops starten meist mit Shopify. Wächst die Website mit vielen Inhalten, Sprachen oder Schnittstellen, passt ein Headless CMS.
Welche Richtung zu euch passt, klärt der CMS-Check für Schweizer KMU. Er führt euch durch die entscheidenden Fragen und endet mit einer konkreten Empfehlung.
Warum KMU 2026 eine Alternative zu WordPress suchen
WordPress war jahrelang die naheliegende Wahl, als bekanntestes System und mit Plugins für jede Funktion. Seit 2024 haben drei Entwicklungen das Bild verändert. Sie betreffen jedes KMU, das eine WordPress-Website betreibt oder neu plant.
Die Sicherheitslage: Patchstack zählte 2025 genau 11'334 neue Schwachstellen im WordPress-Umfeld, 42% mehr als im Vorjahr. 91% davon steckten in Plugins, 9% in Themes und nur sechs im WordPress-Kern selbst. Bei 46% lag zum Zeitpunkt der Veröffentlichung noch kein Update des Herstellers vor.
Der Marktanteil: Laut W3Techs sank der WordPress-Anteil an allen Websites von 43,6% (Januar 2025) auf 39,6% (Oktober 2026). Im selben Zeitraum wuchsen Shopify und Wix.
Der Streit um WordPress.org: Im Herbst 2024 eskalierte ein Konflikt zwischen Automattic und dem Hosting-Anbieter WP Engine. Matt Mullenweg, Mitgründer von WordPress und CEO von Automattic, sperrte WP Engine zeitweise von WordPress.org-Ressourcen aus. Betroffen waren Millionen Websites, bis ein US-Gericht im Dezember 2024 die Wiederherstellung des Zugangs anordnete. Der Fall zeigt, wie stark WordPress von wenigen Personen abhängt.
Website-Baukästen als WordPress-Alternative
Ein Baukasten bündelt Hosting, Sicherheit, Vorlagen und Editor in einem Abo. Updates laufen im Hintergrund, und Plugins von Drittanbietern gibt es kaum. Für Websites mit wenigen Seiten ist das die einfachste Alternative zu WordPress.
1. Squarespace: alles in einem Abo
Squarespace ist ein geschlossenes System, das Design, Hosting, SSL-Zertifikat und Shop-Funktionen in einem Abo vereint. Die Pläne heissen Basic, Core, Plus und Advanced. Der Editor «Fluid Engine» arbeitet per Drag-and-drop, Änderungen sind sofort sichtbar. Weil keine Drittanbieter-Plugins laufen, entfällt das grösste Sicherheitsrisiko von WordPress.
Ein Beispiel aus der Praxis ist die Website fincamariposas.com einer Ferienanlage auf Teneriffa. Die Betreiberin pflegt Inhalte, Bilder und Buchungen selbst und verbringt ihre Zeit lieber mit Gästen als mit Plugin-Updates. Grenzen zeigt Squarespace bei grossen, mehrsprachigen Websites und eigenen Schnittstellen. Den direkten Vergleich zeigen Squarespace vs. Wix und Squarespace vs. Webflow.
2. Wix Studio: Baukasten mit KI-Unterstützung
Wix läuft laut W3Techs auf 4,2% aller Websites, mehr als jeder andere Baukasten. Wix Studio richtet sich an Agenturen, Freelancer und KMU mit eigenem Gestaltungsanspruch. KI-Funktionen erstellen Layouts und Texte als Entwurf, eigener Code lässt sich ergänzen. Für den Einstieg gibt es einen Gratis-Plan, der Wix-Werbung und eine Wix-Adresse zeigt.
3. Webflow: maximale Gestaltungsfreiheit
Webflow gibt Design-Teams pixelgenaue Kontrolle über Layout, Animationen und Inhalte. Die Lernkurve ist steiler als bei Squarespace oder Wix, denn der Editor folgt der Logik von HTML und CSS. Für KMU ohne eigenes Design-Team ist Webflow meist mehr Werkzeug als nötig.
4. Framer: schnelle Seiten für Kampagnen
Framer startete als Werkzeug für Design-Prototypen und ist heute ein vollwertiger Website-Builder. Marketing-Teams bauen damit Landingpages und Kampagnenseiten in kurzer Zeit. Für grosse Unternehmenswebsites mit vielen Inhaltstypen fehlt Framer die Tiefe eines CMS.
5. Jimdo: Einstieg für sehr kleine Auftritte
Jimdo kommt aus Hamburg und richtet sich an Selbständige und Kleinstbetriebe. Der Baukasten fragt einige Angaben ab und baut daraus eine fertige Website. Gestaltung und Funktionen sind bewusst einfach gehalten, für wachsende KMU wird es darum schnell eng.
Für Shop und Blog: Shopify und Ghost
Zwei Alternativen sind auf einen einzigen Zweck spezialisiert. Sie lohnen sich, wenn der Shop oder die Publikation euer Kerngeschäft ist.
6. Shopify: wenn der Shop im Zentrum steht
Shopify ist nach WordPress das meistgenutzte System und läuft auf 5,3% aller Websites. Produktverwaltung, Zahlungen, Versand und Lager sind eingebaut. Bei WooCommerce kommen dieselben Funktionen über Erweiterungen dazu. Für KMU mit Produktkatalog ist Shopify darum die naheliegende Alternative. Wie der Weg zum eigenen Shop aussieht, zeigt der Beitrag Onlineshop erstellen lassen.
7. Ghost: für Blogs und Newsletter
Ghost verbindet Blog, Newsletter und bezahlte Mitgliedschaften in einem System. Es ist Open Source und lässt sich selbst betreiben oder als gehostete Version «Ghost(Pro)» im Abo nutzen. Für Firmenwebsites mit Leistungsseiten, Formularen und vielen Seitentypen ist Ghost weniger gedacht.
Kostenlose WordPress-Alternativen: TYPO3, Drupal und Joomla
Wer bei Open Source bleiben will, findet drei etablierte Alternativen. Die Software ist kostenlos, Hosting, Einrichtung und Wartung kosten trotzdem Geld. Alle drei laufen wie WordPress mit PHP und lassen sich bei den meisten Schweizer Hostern betreiben. Ihr Vorteil liegt in einem grösseren Funktionsumfang ab Werk, der weniger Plugins verlangt.
8. TYPO3: verbreitet bei grossen Websites im DACH-Raum
TYPO3 ist im deutschsprachigen Raum verbreitet, bei Hochschulen, Verwaltungen und grossen Unternehmen. Mehrsprachigkeit, Rechte für Redaktionsteams und verschachtelte Seitenbäume sind fest eingebaut. Aufbau und Updates übernimmt in der Regel eine spezialisierte Agentur. Für ein KMU mit zehn Seiten ist das zu viel Apparat.
9. Drupal: für komplexe Portale
Drupal trägt grosse Portale mit vielen Inhaltstypen, Benutzerrollen und Schnittstellen. Aufbau und Updates liegen fast immer bei Entwicklern, die Redaktion pflegt danach ihre Inhalte selbst. Drupal lohnt sich, wenn die Website eher eine Plattform ist als ein Auftritt.
10. Joomla: Open Source mit Mehrsprachigkeit ab Werk
Joomla ist nach Marktanteil das zweitgrösste Open-Source-CMS, verliert aber seit Jahren Anteile. Mehrsprachigkeit und Benutzerverwaltung sind ab Werk dabei. Für Vereine und Communities mit Mitgliederbereich ist Joomla eine Option, für neue KMU-Websites selten die erste Wahl.
Die drei Systeme im direkten Vergleich:
| TYPO3 | Drupal | Joomla | |
|---|---|---|---|
| Anteil aller Websites | 0,3% | 0,6% | 1,1% |
| Ideal für | Grosse Websites, Verwaltungen | Portale, viele Inhaltstypen | Vereine, Communities |
| Mehrsprachigkeit | Eingebaut | Eingebaut | Eingebaut |
| Software | Kostenlos | Kostenlos | Kostenlos |
| Lernkurve | Hoch | Hoch | Mittel |
Anteile: W3Techs, Stand 24. Oktober 2026. Zum Vergleich: WordPress 39,6%.
Gratis-Pläne bieten auch Wix, Webflow, Framer und Jimdo. Sie zeigen allerdings Werbung oder eine fremde Adresse und eignen sich darum zum Testen, kaum für einen Firmenauftritt. Squarespace hat keinen Gratis-Plan, nur eine Testphase.
Headless CMS: die Alternative für wachsende KMU
Ein Headless CMS trennt die Inhaltsverwaltung von der sichtbaren Website. Die Redaktion pflegt Texte, Bilder und Übersetzungen in einer aufgeräumten Oberfläche. Die Website selbst baut ein Framework wie Astro als schnelle, statische Seiten.
Den Aufbau übernimmt eine Agentur oder ein eigenes Entwicklerteam. Danach pflegt euer Team Inhalte, Seiten und Sprachen selbst, ohne Plugin-Updates. Auf der öffentlichen Website laufen weder Login noch Plugins, die Angreifer ausnutzen könnten. Bekannte Systeme sind Payload, Strapi und Sanity.
Wann sich der Ansatz lohnt und was er im Betrieb bedeutet, erklärt der Beitrag zum Headless CMS. Für die Umsetzung gibt es die Headless-CMS-Agentur.
Was eine WordPress-Website wirklich kostet
WordPress selbst ist kostenlos, eine professionelle WordPress-Website ist es nicht. Hosting, Premium-Plugins und laufende Wartung summieren sich Jahr für Jahr. Die Aufstellung zeigt die typischen Posten für ein Schweizer KMU.
WordPress-Kosten im Detail
- Hosting bei Hostpoint, Cyon oder Green.ch: CHF 15–30/Monat
- Premium-Theme oder Page-Builder (Elementor, Divi): ab $60–$89/Jahr
- Sicherheits-Plugin (Wordfence Premium): ca. $149/Jahr
- Performance-Plugin (WP Rocket): ca. $59/Jahr
- SEO-Plugin (Yoast SEO Premium): ca. $119/Jahr
- Mehrsprachigkeit (WPML): ca. €99/Jahr für den Schweizer Markt
- Wartung und Zeitaufwand: der grösste und am häufigsten übersehene Posten
Der grösste Posten steht in keiner Rechnung, nämlich die Zeit für Updates, Tests und Fehlerbehebung. Jedes Update kann Konflikte zwischen Plugins auslösen, die Stunden kosten.
Die Tabelle stellt WordPress dem Core-Plan von Squarespace gegenüber, der für viele kleine KMU-Websites reicht.
| Squarespace Core | WordPress (Self-hosted) | |
|---|---|---|
| Plattform-Kosten | $23/Mt. (jährl.) | Gratis (Software) |
| Hosting (Schweiz) | Inklusive | CHF 15–30/Mt. |
| Domain (.ch) | 1. Jahr gratis | CHF 15–20/Jahr |
| Design (Theme) | Inklusive | $59–$99/Jahr |
| Formulare | Inklusive | $49–$99/Jahr |
| Basis E-Commerce | Inklusive | WooCommerce + Extensions |
| KI-Funktionen | Blueprint AI, AI Visibility | Jetpack AI: $10/Mt. |
| Mehrsprachigkeit | Weglot ab €15/Mt. | WPML ca. €99/Jahr |
| Page-Builder | Fluid Engine (inklusive) | $60–$89/Jahr |
| Sicherheit (SSL, Firewall) | Inklusive | $149/Jahr (Wordfence) |
| Performance (CDN) | Inklusive | $59/Jahr (WP Rocket) |
| SEO-Tools | Inklusive | $119/Jahr (Yoast Premium) |
| Wartungsaufwand | Keiner | 2–5 Std./Monat |
| Gesamtkosten im 1. Jahr | ca. CHF 300–500 | ca. CHF 800–1'500+ |
WordPress-Software ist kostenlos, Gesamtkosten entstehen durch notwendige Erweiterungen. Squarespace-Core-Plan enthält fast alles, was ein KMU benötigt. Preise Stand Oktober 2026, Squarespace März 2026.
Der anfänglich «kostenlose» Weg mit WordPress kostet im ersten Jahr ein Mehrfaches eines Baukasten-Abos. Bei einem Headless CMS verteilen sich die Kosten anders. Der Aufbau ist eine einmalige Investition, im Betrieb fallen Plugin-Lizenzen und Plugin-Wartung weg.
WordPress Sicherheit 2026: das stärkste Argument für einen Wechsel
Ein Sicherheitsvorfall kostet Geld und das Vertrauen, das eure Kunden über Jahre aufgebaut haben. Bei WordPress steckt das Risiko fast immer in den Erweiterungen. Patchstack zählte 2025 nur sechs Lücken im WordPress-Kern, aber über 10'000 in Plugins.
WordPress-Sicherheitslage 2025 laut Patchstack
- 11'334 neue Schwachstellen, 42% mehr als 2024
- 91% in Plugins, 9% in Themes, sechs im WordPress-Kern
- 1'966 Lücken hoch eingestuft, geeignet für automatisierte Massenangriffe
- 46% ohne Update des Herstellers bei Veröffentlichung
- Stark ausgenutzte Lücken: erster Angriff im Median nach fünf Stunden
- Leicht ausnutzbare Lücken: plus 113% gegenüber dem Vorjahr
Für ein KMU heisst das: Ein Plugin, das ein paar Tage nicht aktualisiert ist, reicht für einen Angriff. Geschlossene Baukästen wie Squarespace und statische Websites mit Headless CMS haben dieses Problem kaum. Updates laufen dort zentral, und auf der öffentlichen Website laufen keine Plugins von Drittanbietern.
Ein Gegenbeispiel aus der Praxis: NZZ Connect stellte die Website seines Cybersecurity Seminars von WordPress auf Squarespace um. Die Vorgabe war, ein wartungsintensives System durch eine Plattform ohne Plugin-Pflege zu ersetzen. Dass ausgerechnet ein Cybersecurity-Event von WordPress wegging, zeigt das Problem deutlich.
Welche WordPress-Alternative passt zu eurem KMU?
Die richtige Wahl folgt aus eurer Ausgangslage. Die Übersicht ordnet typische Situationen einer passenden Alternative zu, gestützt auf Praxiserfahrung mit Schweizer KMU.
Eure Situation → passende Alternative
- Dienstleister, Praxis, wenige Seiten → Squarespace oder Wix
- Design-Agentur, kreatives Studio → Webflow
- Marketing-Team mit Kampagnenseiten → Framer
- Selbständige mit sehr kleinem Auftritt → Jimdo
- Online-Shop mit Produktkatalog → Shopify
- Blog, Newsletter, Mitgliedschaften → Ghost
- Grosse Website mit Open-Source-Vorgabe → TYPO3 oder Drupal
- Wachsendes KMU mit vielen Inhalten und Sprachen → Headless CMS mit Astro
Drei Signale zeigen, dass ein Wechsel weg von WordPress fällig ist. Updates brechen regelmässig Teile der Website, und die Wartung frisst mehr Zeit als neue Inhalte. Dazu kommt für jede neue Funktion ein weiteres Plugin. Trifft eines davon zu, lohnt sich der kostenlose CMS-Check für Schweizer KMU.
Wie Noevu das einordnet
Noevu selbst ist von Squarespace auf ein Headless CMS mit Astro umgestiegen. Der Grund war Wachstum: Drei Sprachen, viele Inhalte und eigene Werkzeuge passten nicht mehr in einen Baukasten. Für kleine Auftritte bleibt Squarespace eine gute Wahl, mit wenig Aufwand und planbaren Kosten.
Das Ziel ist die passende Lösung, nicht die modernste. Ein Handwerksbetrieb mit fünf Seiten braucht kein Headless CMS. Ein KMU, das über Inhalte Kunden gewinnen will, stösst mit einem Baukasten dagegen bald an Grenzen.
Was erfolgreiche Websites verbindet, ist die Vorarbeit. Struktur, Inhalte und Umsetzung sind durchdacht, bevor die Plattform feststeht. Das gilt für Squarespace genauso wie für Webflow oder ein Headless CMS.
Fazit für Schweizer KMU
Für jede Ausgangslage gibt es eine klare beste Alternative zu WordPress. Kleine Websites fahren mit einem Baukasten wie Squarespace oder Wix am einfachsten. Für Shops passt Shopify, für Blogs und Newsletter Ghost. Wer Open Source verlangt, prüft TYPO3 oder Drupal.
Wächst die Website mit Inhalten, Sprachen und Anfragen, trägt ein Headless CMS am weitesten. WordPress bleibt flexibel, verlangt aber laufend Zeit für Updates und Sicherheit. Steht der Wechsel an, lässt sich die Website erstellen lassen, statt die alte erneut zu flicken. Den ersten Schritt macht ein kostenloses Gespräch, in dem die Strategie vor der Plattform steht.

Ein erstes Gespräch zeigt konkret, welche Lösung zu eurem KMU passt — und wie weit sie über den Standard hinausgehen kann.
Häufig gestellte Fragen
Was ist die beste Alternative zu WordPress?
Für kleine KMU-Websites mit wenigen Seiten ist ein Baukasten wie Squarespace oder Wix die einfachste Alternative. Hosting, Sicherheit und Updates sind im Abo enthalten. Für Online-Shops passt Shopify, für Blogs und Newsletter Ghost. Wächst die Website mit vielen Inhalten, Sprachen oder Schnittstellen, ist ein Headless CMS die stärkere Wahl. Welche Richtung zu euch passt, zeigt der CMS-Check für Schweizer KMU.
Welche Alternativen zu WordPress gibt es 2026?
Die wichtigsten Alternativen lassen sich in fünf Gruppen ordnen. Zu den Website-Baukästen zählen Squarespace, Wix Studio, Webflow, Framer und Jimdo. Für Online-Shops gibt es Shopify, für Blogs und Newsletter Ghost. Open Source bleiben TYPO3, Drupal und Joomla. Dazu kommen Headless CMS wie Payload, Strapi oder Sanity, kombiniert mit einem Framework wie Astro. Jede Gruppe löst ein anderes Problem, darum hängt die Wahl vom Zweck eurer Website ab.
Gibt es eine kostenlose Alternative zu WordPress?
Ja. TYPO3, Drupal, Joomla und Ghost sind Open Source und kosten als Software nichts. Hosting, Einrichtung und Wartung kosten wie bei WordPress trotzdem Geld. Wix, Webflow, Framer und Jimdo bieten Gratis-Pläne, die Werbung oder eine fremde Adresse zeigen. Zum Testen reicht das, für einen Firmenauftritt kaum. Squarespace hat keinen Gratis-Plan, nur eine Testphase.
Ist WordPress noch zeitgemäss?
WordPress läuft auf 39,6% aller Websites und bleibt damit das meistgenutzte CMS. Viele Funktionen kommen aber über Plugins, und genau dort lagen 2025 laut Patchstack 91% der neuen Sicherheitslücken. Moderne Alternativen liefern schnelle, statische Seiten ohne Plugin-Pflege. Für eine bestehende, gut gewartete WordPress-Website ist der Wechsel kein Muss. Bei einem Neuanfang lohnt sich der Vergleich.
Ist WordPress noch sicher für mein KMU?
Der WordPress-Kern ist solide, 2025 meldete Patchstack dort nur sechs Lücken. Das Risiko steckt in Plugins und Themes, die 2025 zusammen über 11'000 neue Schwachstellen hatten. Bei 46% lag zum Zeitpunkt der Veröffentlichung kein Update vor. Wer WordPress betreibt, braucht darum laufende Wartung und ein Budget für Sicherheit. Alternativ wechselt ihr zu einer Plattform, bei der Sicherheit zentral geregelt ist.
Was ist die beste Alternative zu Shared Hosting für WordPress in der Schweiz?
Der direkte Nachfolger ist Managed WordPress Hosting in einem Schweizer Rechenzentrum. Eure Website läuft dort auf eigenen Ressourcen statt auf einem Server, den sie mit vielen anderen Websites teilt. Updates, Backups und Caching übernimmt der Anbieter. Das macht die Website schneller und senkt das Risiko durch veraltete Plugins.
Ein Wechsel ist auch der richtige Moment, um zu prüfen, ob ihr WordPress noch braucht. Für kleine Auftritte ist Squarespace oft einfacher, Hosting und Sicherheit sind dort inklusive. Für grössere Websites mit vielen Inhalten passt ein Headless CMS. Welcher Weg zu euch passt, zeigt die kostenlose CMS-Evaluation.
Hat WordPress gerade ein Problem?
WordPress hat zwei Baustellen. Die erste ist die Sicherheit: 2025 kamen 11'334 neue Schwachstellen dazu, 42% mehr als im Vorjahr. Die zweite ist die Führung. Ende 2024 sperrte Automattic-CEO Matt Mullenweg den Hoster WP Engine zeitweise von WordPress.org aus. Erst ein US-Gericht liess den Zugang wiederherstellen. Für KMU zeigt das, wie stark WordPress von wenigen Personen abhängt. Gleichzeitig sinkt der Marktanteil seit 2025.
Was ist besser, WordPress oder Wix?
Für eine kleine Website mit wenig Pflegeaufwand ist Wix meist die bessere Wahl. Hosting, Sicherheit und Updates sind im Abo enthalten, und der Editor arbeitet visuell per Drag-and-drop. WordPress bietet mehr Freiheit bei Funktionen und Hosting, verlangt dafür laufende Wartung von Plugins und Themes. Für grosse Websites mit vielen Inhalten ist ein Headless CMS stärker als beide. Den Vergleich mit Squarespace zeigt Squarespace vs. Wix.
Wie viel kostet WordPress im Monat?
Die Software selbst ist kostenlos. Hosting in der Schweiz kostet je nach Anbieter rund CHF 15–30 pro Monat. Dazu kommen Premium-Plugins für Sicherheit, Performance, SEO und Mehrsprachigkeit sowie ein Theme oder Page-Builder. Für eine typische KMU-Website ergibt das im ersten Jahr rund CHF 800–1'500 oder mehr, ohne die Zeit für Wartung. Squarespace kostet im Core-Plan $23 pro Monat bei jährlicher Zahlung, Hosting und Sicherheit inklusive (Stand März 2026).
Welches CMS ist Marktführer?
WordPress ist klar Marktführer. Laut W3Techs läuft es im Oktober 2026 auf 39,6% aller Websites und auf 58,3% der Websites mit erkennbarem CMS. Dahinter folgen Shopify mit 5,3%, Wix mit 4,2% und Squarespace mit 2,4%. Der Anteil von WordPress sinkt allerdings, Anfang 2025 lag er noch bei 43,6% aller Websites.
Kann man mit Squarespace professionelles SEO betreiben?
Ja. Der Mythos, Squarespace sei für SEO ungeeignet, ist veraltet. Ladezeiten, SSL, Darstellung auf dem Handy und Code-Struktur verwaltet Squarespace zentral. Die wichtigsten On-Page-Werkzeuge wie Seitentitel, Meta-Beschreibungen und Weiterleitungen sind eingebaut. Grenzen gibt es bei sehr grossen, mehrsprachigen Websites, wo ein Headless CMS mehr Kontrolle gibt. Mehr dazu im Beitrag zu Squarespace SEO.
Welche Programmiersprache nutzt WordPress?
WordPress ist in PHP geschrieben und speichert Inhalte in einer MySQL- oder MariaDB-Datenbank. TYPO3, Drupal und Joomla basieren ebenfalls auf PHP, Ghost läuft mit Node.js. Headless-Websites mit Astro nutzen JavaScript und TypeScript und liefern fertige, statische Seiten aus. Für euch als Betreiber zählt weniger die Sprache als der Aufwand für Updates und Sicherheit.










