Ein Krypto-Mandat beginnt mit Vertrauen
Wer ein Krypto-Mandat vergibt, will vorher genau wissen, mit wem er es zu tun hat. Bei Steuris Crypto Investments lief das bisher über Anrufe, und Andreas Steuri nahm jede neue Kundschaft von Hand auf. Für den nächsten Wachstumsschritt brauchte er einen Ort, an dem Erklärung, Prüfung und Portfolio zusammenkommen.
Kunde & Branche
- Startup aus Thun
- Krypto-Mandate nach Schweizer Recht
- Einfache Krypto Anlage mit fünf fixen Cluster
Projekt
- Konzept und Webdesign
- Kundenportal mit Identitätsprüfung nach Geldwäschereigesetz
- Verwaltung für Inhalte und Mandate
Resultat
- Website und Kundenportal in einem System
- Mandat in drei Schritten: Kennenlernen, Prüfung, Portal
- 99/100 Ladewertung auf dem Handy
Was den Rahmen eng machte
Vier Bedingungen standen vor der ersten Skizze fest und liessen sich nicht verhandeln.
- Das Geldwäschereigesetz verlangt die Prüfung jeder Person, bevor ein Mandat zustande kommt — ein anonymer Sofort-Account ist ausgeschlossen.
- Ausweise, Herkunftsnachweise und Bankverbindungen verlassen die Schweiz nicht, die Sicherungen ebenso wenig.
- Der Börsenzugriff ist ausschliesslich lesend: Die Plattform zeigt Bestände an und kann keine Order auslösen.
- Ein einziger Mensch betreibt alles — was im Alltag nicht allein bedienbar ist, fällt aus dem Umfang.
Zwei Richtungen zur Wahl
Vor dem Bau klickte sich Andreas Steuri durch zwei Richtungen: eine sachliche Institution und einen persönlichen Berater mit Gesicht. Als Testkreis holte er Familie, Verwandte und Arbeitskollegen dazu. Für die Website wählte er die Institution mit Ansprechpartner, für das Portal die ruhigste Fläche.
Der Weg des Kunden
Vom ersten Eindruck bis zum eigenen Portfolio führen drei Schritte: Kennenlernen, Antrag mit Prüfung und Zugang zum Portal.
Startseite und Erstgespräch
Die Startseite erklärt das Modell, bevor jemand anruft. Die Anlagesumme bestimmt einen von fünf Clustern mit fester Coin-Aufteilung. Abgerechnet werden fünfzehn Prozent auf realisierte Gewinne, und das Krypto bleibt auf einem Konto im eigenen Namen. Renditeversprechen fehlen, das Verlustrisiko steht offen im Text.
Am Ende der Seite steht der erste Schritt: das Erstgespräch, direkt buchbar. Freie Termine zeigt die Seite in ihrer eigenen Gestaltung, und wer bucht, bleibt auf der Seite.
Antrag und Identitätsprüfung
Der zweite Schritt ist der Antrag. Er beginnt mit einer E-Mail-Adresse und einem Link, der 24 Stunden gilt. Das Formular führt in sechs Etappen durch Person, Ausweis, Echtheits-Video, Herkunft der Mittel, Anlagesumme und Einwilligung. Wer abbricht, macht später über denselben Link weiter.
Danach folgt die Prüfung nach Geldwäschereigesetz, mit Abgleich gegen Sanktionslisten und verschlüsselter Ablage der Dokumente. Jede Zustimmung speichert die Plattform zusammen mit der Fassung des Rechtsdokuments. Bis rund zwanzig Mandate prüft Andreas Steuri persönlich per Video, der Anschluss an einen Schweizer Identifikationsdienst liegt bereit.
Das eigene Portfolio
Erst nach der Prüfung öffnet sich das Portal. Dort sieht der Kunde Portfoliowert, Cluster-Zuteilung, Kapitalfluss und Gebühren, als indikative Werte direkt von der Börse Crypto.com.
Website und Portal in einem System
Andreas Steuri bedient alles in einer Oberfläche: Seiten, Blog und Rechtstexte ebenso wie Cluster, Mandate, Anträge und Auszahlungen. Die Startansicht zeigt zuerst, was Arbeit verlangt. Blogbeiträge schreibt er selbst, die Startseite bearbeitet er mit Live-Vorschau.
In der Prüfansicht stehen Geburtsdatum und Telefonnummer als «nicht lesbar». Die Daten liegen verschlüsselt und erscheinen selbst in der eigenen Verwaltung nur verkürzt. Wer sie vollständig öffnet, hinterlässt eine Spur im Prüfpfad.
Was heute messbar ist
Bis zum öffentlichen Start bleibt die Seite für Suchmaschinen gesperrt, Zahlen zu Anfragen folgen danach. Messbar sind heute Tempo und Barrierefreiheit.
- 99 %Leistung der Startseite, mobil
- 98 %Barrierefreiheit derselben Messung
- 1.6 s Bis das grösste Bildelement steht
Wie Andreas Steuri die Zusammenarbeit erlebt hat
Unterwegs wuchs der Umfang vom geplanten Mindestprodukt bis zu Monatsberichten und Auszahlungsanträgen. Neue Wünsche flossen laufend in die Arbeit ein.
Meine Änderungswünsche wurden schnell übernommen und umgesetzt. Auch Fehler und Bugs wurden zeitnah behoben.
Was dieses Projekt möglich gemacht hat
Drei Entscheide vor dem Bau zahlten sich aus. Rahmen zuerst: «Zugang erst nach der Prüfung» ist der einzige zulässige Weg, und wer das früh festlegt, spart Entwurfsrunden. Ein System: Website und Portal teilen Verwaltung, Inhalte und Rechtstexte, damit ein einzelner Mensch alles bedienen kann. Vorbereitet: Die automatische Identifikation liegt fertig bereit, und Andreas Steuri schaltet sie ein, sobald das Volumen ihre laufenden Kosten rechtfertigt. 25 Jahre Erfahrung stecken genau in solchen Vorentscheidungen.
Nach dem öffentlichen Start folgen die automatische Identifikation, ein jährlicher Steuerausweis und weitere Sprachen. Die Begleitung bei Sichtbarkeit und Betrieb läuft weiter.



Ein kostenloses Gespräch zeigt, wie Anmeldung, Prüfung und Kundenbereich für euren regulierten Bereich aussehen könnten.
Häufig gestellte Fragen
Was macht Steuris Crypto Investments?
Steuris Crypto Investments führt Krypto-Mandate für Privatpersonen und Unternehmen aus. Die Anlagesumme bestimmt einen von fünf Clustern mit fester Coin-Aufteilung. Das Krypto bleibt auf einem Konto auf den Namen der Kundschaft — Steuris führt aus, das Eigentum wechselt nicht.
Warum bekommt man erst nach der Identitätsprüfung Zugang zum Portal?
Das Geldwäschereigesetz verlangt die Identifikation jeder Mandantin und jedes Mandanten, bevor ein Mandat zustande kommt. Ein halb angemeldeter Zustand wäre nicht zulässig. Die Strecke lautet darum: Antrag, Prüfung, Zugang — in dieser Reihenfolge.
Warum muss eine Krypto-Plattform in der Schweiz gehostet werden?
Zwingend ist es nicht in jedem Fall, für dieses Mandat aber gesetzt: Ausweisdokumente, Herkunftsnachweise und Bankverbindungen sind besonders schützenswerte Daten. Server und Sicherungen stehen darum in der Schweiz, ausserhalb der Reichweite des US Cloud Act.
Kann die Plattform selbst handeln?
Nein. Die Anbindung an die Handelsbörse ist ausschliesslich lesend. Die Plattform zeigt Bestände, Wertentwicklung und Staking-Erträge an und kann keine Order auslösen. Das begrenzt den Schaden, falls ein Zugang je kompromittiert würde.
Wer pflegt die Inhalte nach dem Start?
Andreas Steuri selbst. Seiten, Rechtstexte, Blog, Cluster-Definitionen und Mandate liegen in einem Redaktionssystem mit Entwurfsstufe und Versionsverlauf. Für Noevu bleibt die Begleitung bei Sichtbarkeit und Betrieb.




















