Setzt Ihr auf das richtige CMS? Kostenlose online CMS-Check
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CMS Check für Schweizer KMU – Kostenloser Vergleich (2026)

Der kostenlose CMS Check vergleicht Sanity, Payload, Squarespace und WordPress an den Anforderungen eures Unternehmens. Nach fünfzehn Fragen und rund fünf Minuten steht eine Empfehlung fest, mit den Gründen dahinter.

Noël Bossart
Noël Bossart
Aktualisiert: 15. Sept. 2026 · 8 Min. Lesezeit
Orangefarbener Haken vor Diagrammen und einer Lupe mit Messanzeige – Symbolbild für den CMS Check
Inhalt
Auf einen Blick
  • Kostenloser CMS Check für Schweizer KMU
  • Sanity, Payload, Squarespace und WordPress im Vergleich
  • Fünfzehn Fragen, rund fünf Minuten
  • Datenstandort und TWINT schliessen Systeme aus
  • Empfehlung mit Gründen, ohne Fachwissen

Das bringt euch der kostenlose CMS Check

  • Fünfzehn Fragen zu eurer Website, in rund fünf Minuten beantwortet
  • Vier Systeme im Vergleich: Sanity, Payload, Squarespace und WordPress
  • Datenstandort und TWINT schliessen Systeme aus, ein Shop als Kerngeschäft geht an Shopify
  • Eine Empfehlung mit den Antworten, die dafür und dagegen sprachen

Jetzt CMS Check starten

Was ist ein CMS Check?

Ein CMS Check, auch CMS Test oder CMS Vergleich genannt, prüft, welches Content-Management-System zu einer Website passt. Die Fragen drehen sich um euren Alltag: wer die Seite pflegt, wie viele Sprachen sie braucht, wo Daten liegen dürfen. Daraus folgt eine Empfehlung für ein konkretes System.

Unter demselben Namen laufen auch Werkzeuge wie Wappalyzer, die erkennen, mit welchem CMS eine fremde Website läuft. Um die geht es hier nicht.

Welches CMS passt zu eurem KMU?

Hinter den vier Systemen stehen drei Wege, eine Website aufzubauen und zu pflegen. Sanity und Payload sind Headless CMS und trennen die Inhalte von der Gestaltung. Eine Agentur oder eine Entwicklerin im Haus setzt das System einmal auf, danach pflegt ihr die Inhalte selbst.

Squarespace ist ein Baukasten, mit dem ihr ohne Hilfe online geht. WordPress liegt dazwischen: Aufsetzen könnt ihr es selbst oder mit einer Agentur, für fast alles gibt es ein Plugin, und Updates und Wartung bleiben dauerhaft bei euch.

Sanity und Payload: Redaktionssysteme mit eigenem Design

Beide Systeme trennen, was ihr schreibt, von dem, wie es aussieht. Das Design legt der Aufbau fest, und es bleibt gleich, egal wer Inhalte einträgt. Mehrere Sprachen sind eingebaut, und KI-Assistenten können Inhalte über Schnittstellen bearbeiten. Der Unterschied liegt im Einsatz.

Sanity-Studio: links die Live-Vorschau, rechts die Felder des Produkts.

Sanity bringt einen Editor mit KI-Hilfe mit, samt Übersetzung im Studio. Die Plattform hält Sanity selbst aktuell, und die Inhalte liegen in der EU. Damit ist Sanity die Standardantwort, wenn eine Redaktion schreibt und das Erscheinungsbild gleich bleiben soll.

Payload: alle Inhaltsbereiche auf einen Blick, Benutzer und Sprachwahl inklusive.

Payload kann mehr als Inhalte verwalten: Benutzerkonten, fein abgestufte Rechte und eigene Daten sind eingebaut. Es läuft auf einem Server eurer Wahl, auf Wunsch in der Schweiz.

Squarespace: der Baukasten zum Selbermachen

Squarespace: Inhalte bearbeitet ihr direkt in der Seitenansicht.

Squarespace ist ein ausgereifter Baukasten. Vorlage wählen, Texte und Bilder einsetzen, online gehen – das schafft ihr ohne Agentur. Hosting, Updates und Sicherheit sind im Abo enthalten.

Grenzen zeigen sich bei Spezialanforderungen. Ein eigenes Design stösst an den Rahmen der Vorlagen. Mehrere Sprachen laufen nur über den Zusatzdienst Weglot, und die Daten liegen in den USA.

WordPress: für fast alles ein Plugin

WordPress mit Page-Builder: Panels und Module teilen sich wenig Platz.

WordPress ist das verbreitetste System, und für fast jede Funktion gibt es eine Erweiterung. Die Software selbst kostet nichts. Aufwand verursachen die Updates von Kern, Theme und Plugins, dazu Sicherheit und die Verträglichkeit der Erweiterungen untereinander.

Mehrsprachigkeit fehlt ab Werk und kommt über ein Plugin wie WPML dazu. Im CMS Check liegt WordPress am ehesten bei überschaubaren Seiten nach Vorlage vorn, für die Squarespace nicht antritt.

Vier CMS im Vergleich

Die Tabelle stellt die vier Systeme nach den Punkten nebeneinander, die im Alltag den Unterschied machen.

Sanity Payload Squarespace WordPress
Aufbau Agentur oder Entwickler im Haus Agentur oder Entwickler im Haus Selbst, mit Vorlage Selbst oder mit Agentur
Inhaltspflege Felder, Live-Editor, KI-Hilfe Felder und Rollen, Live-Vorschau Baukasten, jeder verschiebt alles Seitenbaukasten je nach Theme
Design Frei, bleibt beim Pflegen stabil Frei, bleibt beim Pflegen stabil Vorlagen, begrenzt anpassbar Themes, Plugins greifen ein
Sprachen Eingebaut, Übersetzung im Studio Eingebaut Nur über Weglot Über WPML, laufende Wartung
Datenstandort EU Server eurer Wahl, auch Schweiz USA Server eurer Wahl, auch Schweiz
Konten und Rollen Redaktionsrollen, Kundenkonten extern Konten, Rollen, eigene Daten Mitgliederbereich Rollen eingebaut, Konten über Plugins
Betrieb Plattform aktualisiert sich selbst Eigener Server, eigene Updates Im Abo enthalten Updates und Plugins pflegen
Laufende Kosten Nutzerplätze plus Betreuung Server plus Betreuung Abo pro Monat Hosting, Plugins, Wartung

Stand September 2026.

Wie der CMS Check rechnet

Die meisten Antworten verteilen Punkte auf die vier Systeme. Mehrere Personen, die gleichzeitig Inhalte pflegen, sprechen zum Beispiel für Sanity und Payload und gegen Squarespace und WordPress. Am Schluss zählt die Summe. Bei Gleichstand gilt die Reihenfolge Squarespace, Sanity, Payload, WordPress.

Squarespace tritt nur an, wenn ihr die Seite selbst baut und kein Budget für Begleitung habt. Sonst scheidet es aus, weil ein aufgesetztes System danach mehr kann: eigenes Design, mehrere Sprachen, eigene Daten.

Unter der Empfehlung stehen bis zu zwei Antworten, die am stärksten dafür sprachen, und die eine, die am stärksten dagegen sprach. Liegt ein System im Rennen höchstens zwei Punkte zurück, steht das ebenfalls dabei. Jedes Gewicht hat Noël Bossart einzeln geprüft und abgenommen, mit 25 Jahren Webentwicklung als Massstab.

Sprechen eure Antworten für Sanity oder Payload, wollt ihr aber selbst bauen oder habt kein Budget, benennt der Test diesen Widerspruch. Beides geht: jemanden für den Aufbau holen oder mit einem Baukasten sofort loslegen. Ein Teil der Wünsche bleibt dann draussen.

Drei Fragen, die mehr als Punkte zählen

Drei Fragen wirken härter als die übrigen. Datenstandort und TWINT nehmen Systeme ganz aus dem Rennen, und ist der Verkauf euer Geschäft, geht der Shop an Shopify.

Wo eure Daten liegen dürfen

Genügt die EU, fällt Squarespace weg, weil es in den USA hostet. Muss es die Schweiz sein, fällt auch Sanity weg. Seine Inhalte liegen in der EU, und selbst betreiben lässt es sich nicht. Übrig bleiben Payload und WordPress, die sich beide auf einem Schweizer Server betreiben lassen.

Ob der Verkauf euer Geschäft ist

Ist die Website vor allem ein Shop, übernimmt Shopify: Kasse, Versand und TWINT sind dort eingebaut. Hat die Seite daneben einen eigenen Auftrag, etwa ein eigenes Design oder mehrere Sprachen, bekommt sie neben Shopify ein eigenes System. Ist das Sanity, hält Sanity Connect Produkte, Varianten und Kollektionen aus Shopify synchron.

Verlangt ihr zugleich Daten in der Schweiz, passt Shopify nicht dazu. Das Ergebnis nennt diesen Widerspruch, statt ihn zu übergehen.

Ob ihr TWINT braucht

Die Frage nach TWINT erscheint nur, wenn ihr über die Seite verkauft. Squarespace Commerce kennt kein TWINT, darum fällt Squarespace bei einem Ja weg. Shopify hat TWINT ab Werk, WooCommerce bindet es über einen Schweizer Zahlungsdienstleister an.

Noël Bossart
Expertentipp Von Noël Bossart

Die erste Frage lautet: Wer setzt die Website auf? Baut ihr selbst und ohne Budget für Begleitung, seid ihr mit Squarespace gut bedient. Lasst ihr aufsetzen, ist Sanity meistens die richtige Antwort. Payload passt besser, sobald Benutzerkonten, fein abgestufte Rechte oder der Datenstandort Schweiz dazukommen.

Häufige Missverständnisse bei der CMS-Auswahl

Drei Annahmen stehen der Wahl eines CMS oft im Weg.

«WordPress ist kostenlos»

Die Software ist Open Source. Hosting, Premium-Themes und -Plugins, Updates und Sicherheit kosten dagegen jedes Jahr, und mit jeder Erweiterung wächst die Rechnung. Wer nur den Einstiegspreis vergleicht, sieht einen kleinen Teil der Kosten.

«Ein Headless CMS braucht dauernd Entwickler»

Entwickler braucht es beim Aufbau: für Inhaltsstruktur, Eingabemasken und die sichtbare Website. Danach pflegt euer Team Beiträge, Seiten, Bilder und Übersetzungen selbst. Das vordefinierte Design schützt dabei die Seite, weil es gleich bleibt, egal wer schreibt. Updates und kleinere Anpassungen deckt bei Noevu das Service-Paket ohne Zusatzbudget ab.

«Ein Baukasten ist die günstigste Wahl»

Für eine kleine Seite, die ihr selbst baut, stimmt das. Sobald eine Agentur aufsetzt, zahlt ihr den Aufbau ohnehin. Bei Squarespace fällt er eher teurer aus, denn dort stellt jemand jede Seite von Hand im Editor zusammen. Bei Sanity oder Payload baut eine Agentur Inhaltsstruktur und Website mit KI-Werkzeugen auf, und das geht schneller. Danach kann das System mehr: eigenes Design, mehrere Sprachen, eigene Daten.

Vom Ergebnis zum nächsten Schritt

Mit dem Ergebnis des CMS Checks wisst ihr, welches System zu euren Antworten passt und welche Antworten am stärksten dafür und dagegen sprachen. Ein Erstgespräch beginnt damit bei eurer Situation statt bei Grundsatzfragen.

Steht danach ein Neubau an, lohnt ein Blick auf Website erstellen lassen. Den CMS Check startet ihr hier, kostenlos und in rund fünf Minuten.

Noël Bossart, Gründer von Noevu
Das Ergebnis an eurem Fall durchgehen?

In einem kostenlosen Video-Termin besprecht ihr die Empfehlung an eurer Website – und was der Aufbau mit dem empfohlenen System bedeutet.

Häufig gestellte Fragen

Wie lange dauert der CMS Check, und brauchen wir Technikwissen?

Der Test hat fünfzehn Fragen und dauert ungefähr fünf Minuten. Gefragt wird nach eurem Alltag: wer Inhalte pflegt, wie viele Sprachen ihr braucht, wo Daten liegen dürfen. Fachbegriffe müsst ihr keine kennen.

Ist der Test objektiv, oder gewinnt am Ende das System, das Noevu baut?

Das Ergebnis hat zwei getrennte Teile. Oben steht eine Empfehlung, die unabhängig von einer Agentur gilt und auf eure Antworten eingeht. Darunter steht, klar abgesetzt, ob und wie Noevu helfen kann. Der Test empfiehlt auch Squarespace, WordPress oder Shopify als reinen Shop – Ergebnisse, hinter denen kein Bauprojekt bei Noevu steht.

Sanity oder Payload – worin unterscheiden sich die zwei?

Beide trennen die Inhalte von der Gestaltung, und in beiden pflegt ihr Inhalte ohne Technik, sobald das System aufgesetzt ist. Sanity ist die Standardantwort: Der Editor bringt KI-Hilfe und Übersetzungen mit, und die Plattform hält sich selbst aktuell. Payload passt, sobald Benutzerkonten, fein abgestufte Rechte oder der Datenstandort Schweiz dazukommen.

Warum fragt der Test nach Datenstandort und TWINT?

Beide Antworten schliessen Systeme aus, statt nur Punkte zu verschieben. Vorgaben aus Branche oder Datenschutz bestimmen oft, wo Daten liegen dürfen, und TWINT ist in der Schweiz ein verbreitetes Zahlungsmittel. Squarespace hostet in den USA und kennt kein TWINT. Sanity speichert Inhalte in der EU und fällt weg, sobald die Schweiz Pflicht ist.

Unser Ergebnis überrascht uns. Wie ist es zustande gekommen?

Unter der Empfehlung stehen die Antworten, die am stärksten dafür und dagegen sprachen. Liegt ein anderes System knapp dahinter, zeigt das Ergebnis auch das. Ob eine einzelne Anforderung wirklich den Ausschlag geben soll, klären wir gern in einem kurzen, kostenlosen Gespräch.

Was geschieht mit unseren Angaben?

Für das Ergebnis fragt der Test Name, Firma und E-Mail-Adresse ab. Die Angaben gehen per E-Mail an Noevu und bleiben dort. Wir verkaufen sie nicht weiter und tragen euch ohne euer Zutun in keinen Newsletter ein. Den Ergebnis-Link könnt ihr teilen; er enthält nur eure Antworten, keinen Namen und keine Adresse.

Welche Nachteile von WordPress werden oft übersehen?

Der grösste Posten ist der Betrieb. Kern, Theme und Plugins brauchen regelmässige Updates, und jedes Update kann eine Erweiterung aus dem Tritt bringen. Mehrsprachigkeit fehlt ab Werk und kommt über ein Plugin wie WPML dazu, das dauerhaft gepflegt werden will. Über die Jahre summieren sich Hosting, Premium-Plugins und Wartung.

Noël Bossart

Über den Autor

Noël Bossart — Gründer & Entwickler

Noël baut seit über 25 Jahren Websites — von der Strategie bis zur Umsetzung. Als Gründer von Noevu verbindet er effiziente Prozesse mit ästhetischem Design, um Schweizer KMUs digitale Lösungen zu bieten, die wirklich funktionieren.

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